Anzeige

Profil schärfen

Beim Glamping an der Ostsee geraten die Thüringer Gäste schon mal ins Schwärmen. Der derzeit angesagte kleine aber feine neue Trend zum glamorösen Campen erstaunte auch Stefan aus Gotha. „Als wir hier ankamen, zu diesem Zelt begleitet wurden, da war ich begeistert, wie man das innen gebaut hat. Ganz großartig. Luxuriös ist übertrieben. Aber ein angenehmes Camping. Vielleicht Edelcamping.“

NEWS 09.01.2017: „Unterschiede sind nicht hinnehmbar“

Thüringer CDU-Energiepolitiker Mark Hauptmann und Stefan Gruhner kritisieren Kehrtwende von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei der Netzentgelt-Reform.

„Landwirtschaft ist heute und auch in Zukunft ein lohnendes Geschäft“

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller (Die Linke), setzt darauf, die Rolle der Landwirte in der Wertschöpfungskette zu stärken. Dafür sei es erforderlich, daß die Ernährungsbranche konsequent auf Qualität setze und dieses Qualitätsbewußtsein auch dem Verbraucher vermittele. Im NTI-Interview gibt die Politikerin die Devise aus, Verbrauchertrends wie Gesundheit, Tierwohl und auch Regionalität zu erkennen und zu bedienen. Darüber hinaus könnten durch Kooperationen bestehende regionale Wertschöpfungsketten ausgebaut oder effizienter gestaltet, ja auch neue Wertketten geschaffen werden.

NTI: In diesem Jahr fuhren die Landwirte im Freistaat eine überdurchschnittliche Ernte ein. Doch die niedrigen Preise relativieren die Betriebsergebnisse erheblich. Frau Ministerin, ist Landwirtschaft heutzutage eigentlich noch ein lohnendes Geschäft?

„Landwirte brauchen Verläßlichkeit“

Niko Scheringer will kein schaf- oder kuhfreies Land Thüringen erleben. Der Agraringenieur stellt fest: „Die Menschen, und damit die Verbraucher in Thüringen und natürlich auch die politisch Verantwortlichen müssen von uns Landwirten von der Tatsache überzeugt werden, daß durch eine weitere Reduzierung der Tierbestände nicht nur der ländliche Raum und dessen Perspektive geschwächt wird, sondern auch der Wirtschaftsstandort Thüringen insgesamt.“

 

Gibt es eine Zukunft für die Landwirtschaft?

Wachsende Schlagkraft

In Zeiten, in denen viele Ackerbauern, Schweinehalter und Milcherzeuger rote Zahlen schreiben, investiert die Agrargesellschaft Pfiffelbach in ein neues Getreidelager.

Pfiffelbach, zwischen Weimar und Apolda gelegen, hat ein neues Wahrzeichen: Ein rund 26 Meter hoher Getreidesilokomplex der Agrargesellschaft Pfiffelbach thront über dem Sitz der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße und gibt den Blick auf viele Wälder und die vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Landschaft frei.

Willkommen in 2017

Die Neue Thüringer Illustrierte wünscht allen Lesern, Freunden und Geschäftspartnern ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr!

„Einmalige Kombination“

Ein „Klexx“ zieht in die Welt: Zum Reformationsjahr hat die Spirituosenfabrik Aromatique GmbH eigens und mit einem halben Jahr Entwicklungszeit eine neue Spezialität entwickelt.

Eine Vorbemerkung zum Verständnis der Überschrift vorab: Im kommenden Jahr wird dem 500. Jahrestag der Reformation gedacht. Was insofern Unsinn ist, war die Reformation doch ein jahrzehntelanger europaweiter Prozeß einer religiösen, hier christlichen Erneuerung mit dem Ergebnis der Spaltung der christlichen Kirche in, wenn auch vereinfachend, die evangelisch-reformatorische und die römisch-katholische des Papstes. Das Jahr 1517 wird deshalb als Startschuß zumindest der deutschen Reformation angenommen und mittlerweile weltweit von dem einen Teil der Christen gefeiert, weil just am 31. Oktober dieses Jahres der im heutigen sächsisch-anhaltinischen Eisleben geborene Mönch Martin Luther seine berühmten 95 Thesen wider dem Ablaßhandel, also dem schnöden Geschäft Geld gegen Sündenerlaß zum Zwecke der Bereicherung der katholischen Kirche an die Tür der Schloßkirche in Wittenberg genagelt haben soll.

Weihnachten 2016

Reibungsprozeß

„Es gibt eine politische Option. Neben der parlamentarischen Demokratie brauchen wir die plebiszitäre Demokratie, also mehr Volksbegehren auf allen Ebenen, damit die Parteien in ihrem Gestaltungsanspruch nicht alleine bleiben.“ Kaum zu glauben, aber diesen Satz hat einmal ein Bodo Ramelow (Die Linke) gesagt, nämlich in einem Interview für die Ausgabe 11/2008 der Neuen Thüringer Illustrierten, als der Politprofi noch kein freistaatlicher Ministerpräsident, sondern Oppositionsführer in diesem Land und Möchtegern-Regierungschef war.

NEWS 01.12.2016: Großer Vertrauensbeweis

Gleich zwei Preisträger-Projekte wurden in diesem Jahr auf der europäischen Leitmesse „Denkmal“ vom 10. bis 12. November 2016 in Leipzig mit dem Bernhard-Remmers-Preis geehrt. Neben der Kategorie National gab es erstmals parallel eine Kategorie International. In dieser wurde das Capitolio Nactional de la Habana und damit die beispielhafte gemeinsame Umsetzung des Instandsetzungskonzepts mit den kubanischen Verarbeitern vor Ort gewürdigt. Wie die aktuelle Ausgabe der Baufachzeitschrift OSTBAU berichtet, liegt die Restaurierung dieses Prestigeprojektes in den Händen eines Thüringer Unternehmens: der MD Projektmanagement GmbH.

Nach der vollständigen Restaurierung soll im Kapitol in Havanna künftig das kubanische Parlament tagen. Damit wird die historische Bedeutung des Gebäudes im Karibikstaat unterstrichen. In Havannas Altstadt wird überall renoviert und saniert Das gilt auch für das Kapitol. Viele der fünf- oder sechsstöckigen Prunkbauten hier gleichen allerdings teilweise Ruinen, die jeden Augenblick einstürzen können. Vernagelte Fensterläden, abgestützte Balkone und nacktes Mauerwerk ohne Putz, das sind die Bilder des Zerfalls.

„Heimat ist, wo ich mich zu Hause fühle“

Professor Dr. Bernhard Vogel (CDU) nimmt im deutschen Föderalismus eine Sonderstellung ein: Ministerpräsident in zwei Bundesländern, dienstältester und dienstlängster Regierungschef seit Bestehen der Bundesrepublik. Im NTI-Interview definiert der Thüringer Altministerpräsident und Ehrenvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung den Begriff Heimat und äußert sich zu aktuellen Themen im Freistaat sowie der deutschen Innen- und Außenpolitik.

 

„Wir wollen weiter wachsen“

Der Chemiestandort Bad Köstritz hat sich seit der Wiedervereinigung konsequent weiterentwickelt zu einem Standort für anorganische Spezialitäten. Darüber berichtet Geschäftsführer Dr. Volker Damrath im NTI-Interview.

NTI: Herr Dr. Damrath, im Jahre 1831 hat Carl Christian Friedrich Glenck die Salzlagerstätte in der Pohlitzer Flur entdeckt und dort die Saline Heinrichshall gegründet. Welche Rolle spielt das Salz für die aktuellen Produktgruppen des Chemiewerkes Bad Köstritz?

Geschäftsmodell Innovation

Im Ilmenauer Gewerbepark „Am Wald“ entstehen aus Recyclingglas nach patentierten Verfahren innovative Werkstoffe, die insbesondere für Raumakustik, Schall- und Brandschutz weltweit zum Einsatz kommen.

Wir stellen hier Produkte her, die Probleme lösen“, erläutert Ronald Tschiersch stolz. Der Geschäftsführer der Ilmenauer Liaver GmbH und Co. KG verweist dabei auf zahlreiche Anwendungen in der Baustoffindustrie und Bauchemie, in der Öl- und Gasindustrie, in der Metallgußindustrie sowie im Schiffbau.

 

„Ohne Kunststoff ist das moderne Leben nicht vorstellbar“

Seit über 25 Jahren behauptet sich die Gramß GmbH Kunststoffverarbeitung in Spechtsbrunn am Markt. Im NTI-Interview erklärt Geschäftsführer Peter Gramß den Erfolg in einer unter enormen Preisdruck stehenden Branche: „Wir bleiben hier nur durch einen maximalen Automatisierungsgrad konkurrenzfähig. Außerdem muß man genügend finanzielles Polster besitzen, um die Vorfinanzierungen für neue Geschäfte, für Maschinen, Werkzeuge, Materialien, zu stemmen.“ Und damit nicht genug: Wenn der Kunde neben einem vernünftigen Preis auch mit der Qualität und dem Service zufrieden sei, dann könne es gelingen, einen Kunden langfristig zu binden.

NTI: 1989 haben Sie Ihr Unternehmen im bayerischen Tettau gegründet. Herr Gramß erinnern Sie sich noch, wie alles begann? Was brachte Sie dazu, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen?

Thüringen aktuell

Wohin in Thüringen?

Meine NTI Online
Aktueller Titel

Benutzeranmeldung
In der nächsten NTI

Lust auf Meer



Die Sonderausgabe OSTSEE 2017 berichtet, was das Urlaubsland Meck-Pomm für die Thüringer reizvoll macht

Werbung