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NEWS 01.12.2016: Großer Vertrauensbeweis

Gleich zwei Preisträger-Projekte wurden in diesem Jahr auf der europäischen Leitmesse „Denkmal“ vom 10. bis 12. November 2016 in Leipzig mit dem Bernhard-Remmers-Preis geehrt. Neben der Kategorie National gab es erstmals parallel eine Kategorie International. In dieser wurde das Capitolio Nactional de la Habana und damit die beispielhafte gemeinsame Umsetzung des Instandsetzungskonzepts mit den kubanischen Verarbeitern vor Ort gewürdigt. Wie die aktuelle Ausgabe der Baufachzeitschrift OSTBAU berichtet, liegt die Restaurierung dieses Prestigeprojektes in den Händen eines Thüringer Unternehmens: der MD Projektmanagement GmbH.

„Heimat ist, wo ich mich zu Hause fühle“

Professor Dr. Bernhard Vogel (CDU) nimmt im deutschen Föderalismus eine Sonderstellung ein: Ministerpräsident in zwei Bundesländern, dienstältester und dienstlängster Regierungschef seit Bestehen der Bundesrepublik. Im NTI-Interview definiert der Thüringer Altministerpräsident und Ehrenvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung den Begriff Heimat und äußert sich zu aktuellen Themen im Freistaat sowie der deutschen Innen- und Außenpolitik.

 

„Wir wollen weiter wachsen“

Der Chemiestandort Bad Köstritz hat sich seit der Wiedervereinigung konsequent weiterentwickelt zu einem Standort für anorganische Spezialitäten. Darüber berichtet Geschäftsführer Dr. Volker Damrath im NTI-Interview.

NTI: Herr Dr. Damrath, im Jahre 1831 hat Carl Christian Friedrich Glenck die Salzlagerstätte in der Pohlitzer Flur entdeckt und dort die Saline Heinrichshall gegründet. Welche Rolle spielt das Salz für die aktuellen Produktgruppen des Chemiewerkes Bad Köstritz?

Geschäftsmodell Innovation

Im Ilmenauer Gewerbepark „Am Wald“ entstehen aus Recyclingglas nach patentierten Verfahren innovative Werkstoffe, die insbesondere für Raumakustik, Schall- und Brandschutz weltweit zum Einsatz kommen.

Wir stellen hier Produkte her, die Probleme lösen“, erläutert Ronald Tschiersch stolz. Der Geschäftsführer der Ilmenauer Liaver GmbH und Co. KG verweist dabei auf zahlreiche Anwendungen in der Baustoffindustrie und Bauchemie, in der Öl- und Gasindustrie, in der Metallgußindustrie sowie im Schiffbau.

 

„Ohne Kunststoff ist das moderne Leben nicht vorstellbar“

Seit über 25 Jahren behauptet sich die Gramß GmbH Kunststoffverarbeitung in Spechtsbrunn am Markt. Im NTI-Interview erklärt Geschäftsführer Peter Gramß den Erfolg in einer unter enormen Preisdruck stehenden Branche: „Wir bleiben hier nur durch einen maximalen Automatisierungsgrad konkurrenzfähig. Außerdem muß man genügend finanzielles Polster besitzen, um die Vorfinanzierungen für neue Geschäfte, für Maschinen, Werkzeuge, Materialien, zu stemmen.“ Und damit nicht genug: Wenn der Kunde neben einem vernünftigen Preis auch mit der Qualität und dem Service zufrieden sei, dann könne es gelingen, einen Kunden langfristig zu binden.

NTI: 1989 haben Sie Ihr Unternehmen im bayerischen Tettau gegründet. Herr Gramß erinnern Sie sich noch, wie alles begann? Was brachte Sie dazu, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen?

Jetzt als Flipbook lesen: NTI 03-2016

 

Bodenständigkeit

Im Privat-Bungalow fing für Helmut Heinz einst das Unternehmerleben an. Am 1. April 1991 gründete er die H. Heinz Meßwiderstände GmbH und begann zusammen mit zwei Mitarbeitern, Glasmeßwiderstände herzustellen. Der Mann, der in den 1980er Jahren die Produktion im Thermometerwerk Geraberg leitete und als ein hervorragender Fachmann auf dem Gebiet der Temperaturmeßtechnik galt, wollte unbedingt und unbeirrt seine Vision verwirklichen: Helmut Heinz war überzeugt davon, daß Bauelemente und Systeme zur genauen Messung der Temperatur in der Industrie wie auch im täglichen Leben zukünftig allgegenwärtig werden würden und der Markt für die Temperaturmeßtechnik rasant wachsen würde. Daß sich das Unternehmen einmal zu einem der erfolgreichsten Mittelstandsbetriebe in Thüringen entwickeln sollte, daran war zum Gründungszeitpunkt nicht einmal zu denken. Heute beschäftigt das Unternehmen an den Elgersburger und Ilmenauer Standorten insgesamt 150 Mitarbeiter und feierte, wie die NTI in Ausgabe 1/2016 berichtete, in diesem Jahr das 25jährige Jubiläum.

„Der ländliche Raum in Thüringen lebt“

Unsere kleinen Städte und die vielen Dörfern sind voller Menschen mit Ideen und viel Engagement. Das meint Birgit Keller (Die Linke), die seit eineinhalb Jahren das Amt als Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft führt. Im NTI-Interview gibt sich die Politikerin optimistisch: „Wenn wir dies weiter fördern, wird der ländliche Raum Thüringens eine Zukunft haben“.

„Ein offenes Haus“

Vom 27. bis 31. Juli findet in Bad Blankenburg die mittlerweile 121. Bad Blankenburger Allianzkonferenz unter dem Motto „Freispruch für alle“ statt. Diese älteste deutsche Bibelkonferenz wird von der Deutschen Evangelischen Allianz (EAD) veranstaltet. Im NTI-Interview berichtet deren Generalsekretär Hartmut Steeb, der darüber hinaus die Evangelische Allianzhaus gGmbH leitet, über die DEA, ihre Geschichte und Gegenwart sowie über die Angebote des Allianzhauses.

NTI: Herr Steeb, mit einiger Wahrscheinlichkeit dürften nur wenige unserer Leser mit dem Begriff der Evangelischen Allianz etwas anfangen können. Klären Sie diese bitte mit wenigen Worten auf!

Turbulente Wochenenden

Sieg knapp verpaßt: Der Thüringer Motorsportnachwuchsrennfahrer Jannes Fittje bewies sein Können mit einem Doppelpodium auf dem Lausitzring.

67.500 Zuschauer reisten am 4. und 5. Juni nach Brandenburg und feuerten auf dem Lausitzring die Youngster der ADAC-Formel 4 an. Im Rahmenprogramm des ADAC-GT-Masters und der Deutschen-Tourenwagen-Masters (DTM) absolvierte die Nachwuchsklasse ihre dritte Veranstaltung. Mitttendrin der „Deutsche Post Speed Academy“-Schützling Jannes Fittje aus Thüringen. In spannenden Rennen fuhr er gleich zweimal auf das Siegerpodium.

NEWS 30.06.2016: Starker Anstieg an Sterbefällen

Höchstes Geburtendefizit in Thüringen seit 1997: Leicht steigende Geburten standen im Jahr 2015 deutlich höheren Sterbezahlen gegenüber.

17.934 Geburten und 28.830 Sterbefälle wurden im Jahr 2015 in Thüringen registriert. Das sind 47 Geburten (+0,3 Prozent) und 1873 Sterbefälle (+6,9 Prozent) mehr im Vergleich zum Jahr 2014. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am 30. Juni 2016 mitteilte, wurden damit im vorigen Jahr in Thüringen so viele Kinder geboren wie seit 1991 nicht mehr.

NEWS 02.06.2016: Gut vorbereitet

12 junge Flüchtlinge in Holzdorf: Stiftung PhosZoe unterstützt Diakoniestiftung bei der Integration mit Geld für Bücher, Laptop und Sprachlehrer.

Am 3. Juni ziehen in das Landgut Holzdorf drei weitere unbegleitete Flüchtlinge im Kinder- und Jugendalter ein. Dann leben dort 12 heranwachsende Jungen. Wer kommt, weiß die Teamleiterin Gritt Harnisch noch nicht, aber man ist gut vorbereitet. Es wurde zusätzliches Personal eingestellt, die Räume sind renoviert und neue Betten wurden in den Werkstätten Christopherushof, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung der Diakoniestiftung, hergestellt. Fahrräder können sich die jungen Männer in der Fahrradwerkstatt an der Weimarer Tafel bald selbst zusammenbauen und in dieser Woche wurde der Startschuß für eine Kooperation der Diakoniestiftung mit der Stiftung PhosZoe (Licht und Leben) gegeben.

Großes Geschenk

Der Landkreis Eichsfeld hat sich im und für den Freistaat Thüringen als ein Erfolgsmodell erwiesen. Die NTI berichtete wiederholt über die Symbiose aus bodenständiger Gewachsenheit und einem neuen kraftvollen Aufbruch in der Region und darüber, wie die Eichsfelder ihre Vorhaben über Jahre hingebungsvoll vorangetrieben haben und damit Unglaubliches möglich machten.

Der Eichsfelder Dieter Althaus beschrieb den besonderen Menschenschlag seiner Landsleute durchaus treffend in der Neuen Thüringer Illustrierten. In einem Interview für die Ausgabe 9/2008 äußerte sich der damalige christdemokratische Ministerpräsident des Freistaates Thüringen zu den Chancen eines zu diesem Zeitpunkt für unmöglich gehaltenen Papstbesuches in seiner Heimat: „Es gibt in der Bibel dieses schöne Beispiel, wo man auf den Herrn wartet und die einen schlafen ein und haben dann kein Öl mehr und die anderen haben das Öl immer präsent und lassen die Lampen brennen. Ich sehe die Eichsfelder jetzt eher in der zweiten Position: Sie lassen die Lampen brennen und haben das Öl auch immer auf der Lampe, um dann auch bereit zu sein, wenn der Papst kommt.“

„Ab und an etwas mehr Weite und Souveränität wagen“

Die Eichsfelder müßten sich nicht dafür entschuldigen, daß sie in ihrem sozialen Verhalten nicht eindeutig den modernen politischen Strukturen zuordenbar sind. Das sagt Dr. Werner Henning (CDU), Landrat des Landkreises Eichsfeld. Im Hinblick auf derzeitige Gebietsreformpläne stellt er im NTI-Interview fest: „Insofern vertraue ich doch ein Stück auf kluges Regieren in Erfurt, welches dem Eichsfeld keine politischen Zuordnungen auferlegt, die es dauerhaft nicht ausfüllen kann. Reine wirtschaftliche Begründungen, daß man uns mit neuen Strukturen quasi zu retten habe, sind bei uns nicht zielführend.“ Der Landkreis Eichsfeld sei ebenso gesund wie solvent.

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Regionalen Produkten gehört die Zukunft.

In der Ausgabe 4/2016 steht die Entwicklung des ländlichen Raumes in Thüringen im Blickpunkt der Berichterstattung.

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